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"Diabetes 2009 - informieren, denken, handeln" setzt auf den mündigen Patienten

Anzeichen klar erkennen und Lebensqualität steigern

Münster. Manchmal bemerkt der Betroffene ein Kribbeln in den Füßen, manchmal fällt ihm auf, dass er schlechter sieht. An Diabetes denken bei solchen Anzeichen die wenigsten. Die Volkskrankheit Nummer eins beginnt schleichend, wird häufig zu spät erkannt und noch immer unterschätzt. Patientenaufklärung ist deshalb ein zentrales Anliegen der "Diabetes 2009 - informieren, denken, handeln" in der Halle Münsterland.

Nur wer über seine Erkrankung richtig informiert ist, kann seine Lebensqualität verbessern. "Dabei wollen wir den Patienten aktiv unterstützen", erklärt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe, wissenschaftlicher Leiter des Fachkongresses am 6. und 7. März. Dem Austausch von rund 2.000 Experten aus verschiedenen Disziplinen folgt am Sonntag, 8. März 2009, ein Betroffenentag für Diabetiker, deren Angehörige und alle Gesundheitsinteressierte.

Renommierte Experten zeigen in Vorträgen klar und verständlich Möglichkeiten auf, wie Diabetiker mit ihrer Krankheit besser leben können. Wie sich eine Herzerkrankung aufhalten lässt, erklärt zum Beispiel der Kardiologe Dr. Rolf Dörr aus Dresden; was zu tun ist, damit die Füße gesund bleiben, erläutert Dr. Dirk Sommer aus Bad Oeynhausen. Herzprobleme und entzündete Füße sind typische Folgen eines Diabetes mellitus.

Ganz alltägliche, praxisnahe Themen für Diabetiker kommen zur Sprache: Welche intelligenten Mess- und Injektionssysteme gibt es, welche Behandlung empfiehlt sich für Patienten mit Typ 2 Diabetes - Tabletten oder Insulin? Moderne technische Neuerungen werden vorgestellt. Das telemedizinische Monitoring bei Herzschwäche erlaubt es Patienten, von zu Hause aus EKG-Werte an ihren Arzt zu senden, was bei Beschwerden eine schnelle Hilfe erleichtert.

Die Vorsorge steht im Mittelpunkt: Die Assmann-Stiftung richtet ein "Forum Prävention 2009" ein, wo Besucher kostenlos ihr Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt bestimmen lassen können. Blutzucker-, Cholesterin- und eine Reihe weiterer Tests werden beim Betroffenentag ebenfalls angeboten. Mitmachen ist angesagt: Bewegungsinseln bieten Anreize, sich sportlich zu betätigen, denn Fitness bleibt die beste Vorsorge vor einem Diabetes.

Darüber hinaus präsentieren auf der Messe "Diabetes 2009 - informieren, denken, handeln" mehr als 100 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen für ein gesünderes Leben. Weitere Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.diabetes-messe.com.

Mehr als 6000 Patienten und Gesundheitsinteressierte werden am 8. März zum Betroffenentag auf der "Diabetes 2009 - informieren, denken, handeln" in Münster erwartet.




Foto: Grewer
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